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Fassade reinigen

Immer schön sauber

Fassaden sind die Visitenkarte eines Hauses, heißt es. Doch während niemand auf die Idee käme, eine schmuddelige Visitenkarte weiterzugeben, lässt sich eine ungepflegte Fassade nicht so einfach aussortieren. Hier gilt es vorzubeugen, damit Moose und Algen sich erst gar nicht ansiedeln können.

Das dreigeschossige Bürogebäude wurde 2004 in unmittelbarer Nachbarschaft zur Neuen Messe München errichtet. Die schlichte Architektur und der attraktive Standort mit Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sowie die Autobahn garantierten seinerzeit eine gute Vermarktung des Objektes. Doch im Lauf der Jahre wies die Fassadenverkleidung aus Kroatischen Kalkstein – der Stein ist offenporig und stark saugend – starke Verschmutzungen durch den Befall mit Algen und Moosen auf; an einigen Stellen war der helle Kalkstein fast schwarz geworden. Die Mieter waren unzufrieden mit dem optischen Erscheinungsbild und eine Neuvermietung freier Einheiten erwies sich als schwierig. Aus diesem Grund entschieden sich die Eigentümer für eine gründliche Reinigung der Fassaden.

Spezialreinigung mit Diamant- und Keramikbürsten

Nachdem einige Anbieter Musterflächen angelegt hatten, erhielt die Finalit Deutschland GmbH den Zuschlag für die Spezialreinigung der 2000 Quadratmeter Naturstein-Fassadenplatten. Dabei kamen keine Hochdruckreiniger zum Einsatz, die Fassaden wurden stattdessen über alle drei Etagen hinweg von einem Steiger aus manuell beziehungsweise mechanisch mit Diamant- und Keramikbürsten und auf den Naturstein abgestimmten Finalit-Produkten bearbeitet.

Zur Bekämpfung von Algen, Moos und Schimmelpilz trugen die Reinigungsspezialisten zunächst abschnittsweise aus einer Sprühflasche Algen- und Moostilger auf, den sie mit einer langsam drehenden Handschleifmaschine einarbeiteten. Das stark desinfizierende Mittel wurde zuvor im Verhältnis 1:5 mit Wasser verdünnt; es tötet Keime sowie Sporen zuverlässig ab. Besonders hartnäckige Flecken wurden anschließend mit einem speziellen Fleckenkiller behandelt. Aufgrund der bleichenden Wirkung des Produktes lässt sich damit auch in verdünntem Zustand ein gutes Reinigungsergebnis erzielen. Im dritten Arbeitsgang erfolgte die Neutralisierung mit einem Intensiv-Reiniger, der – wie auch der Fleckenkiller – aus einer Sprühflasche aufgetragen und mit einer Handschleifmaschine eingearbeitet wurde.

Imprägnierung schützt auch vor Graffitis

Um die sorgfältig gereinigte Fassade lange schön zu halten, wurden die Flächen anschließend imprägniert. Ein Porenfüller fungiert als Basisschutz gegen Verfleckungen und Verschmutzungen und verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutz. Die anschließend aufgetragene Imprägnierung schützt nicht nur mittelfristig vor Verfleckung, Verschmutzung und Verwitterung, sondern auch vor Graffitis, die aufgrund dieser Schutzschicht nicht in den Stein eindringen können und sich somit leichter entfernen lassen.

Die beschriebenen Arbeiten wurden 2014 ausgeführt. Wie aktuelle Fotos belegen, weist der helle Kalkstein bis heute keinerlei Flecken, Verschmutzungen oder Verwitterungen auf.

STEINPLUS

Folgende Produkte wurden für die Fassadenreinigung verwendet:

Nr. 1 Intensiv-Reiniger

Nr. 10 Algen- und Moostilger

Nr. 12 Fleckenkiller

Nr. 21 S Porenfüller

Nr. 22 Schutz-Imprägnierung

Bericht: Zeitschrift Stein, Ausgabe 10/2015

Autor: Sven Henry Wegerich

 

 

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Naturstein im Außenbereich richtig reinigen und pflegen

Finalit Steinpflege Profis reinigen Natursteinbeläge im Außenbereich einer noblen Münchener Villa von Grünbelägen, Algen und Schmutz. Das Reinigungsergebnis sorgt für eine einwandfreie Optik, erhöht die Trittsicherheit und sorgt für zufriedene Gesichter bei den Eigentümern.

Der Bauherr einer Villa in Grünwald bei München hatte sich bei der Gestaltung seiner Außenanlagen für einen offenporigen Jura Marmor gelb entschieden. Der Natusteinbelag wurde von einem Steinmetzbetrieb auf allen Terrassen, Gehwegen und um den großzügigen Pool herum verlegt. Mit seiner sandgestrahlten und gebürsteten Oberfläche fügte sich der Belag sehr schön in die Gartenlandschaft ein. Ein weiterer Vorteil von Jura Marmor ist, dass die rauen Platten auch in nassem Zustand trittsicher. Je rauer die Oberfläche ist, desto größer ist auch ihre Fläche, wodurch ein rutschhemmender Effekt entsteht. Der gleiche Effekt bewirkt allerdings auch, dass Schmutzpartikel und Verunreinigungen viel besser anhaften können und sich nur schwer entfernen lassen. „Abgesehen von der optischen Beeinträchtigung, machen Grünbeläge selbst raue Natursteinböden bei Nässe glatt. Daher empfehlen wir, Natursteine im Außenbereich direkt nach dem Verlegen immer mit unser Finalit Nr. 20 Heiß Imprägnierung zu behandeln. Der Belag wird so langfristig gegen Moos, Algen und Umwelteinflüsse geschützt“, berichtet Evangelos Iordanidis, Geschäftsführer Finalit Deutschland GmbH.

Eine professionelle Imprägnierung der Natursteine nach dem Verlegen hätte die Ansiedelung von Mikroorganismen verhindern können. Darauf hatte der Eigentümer bei der Neuanlage der Gartenanlage aber bewusst verzichtet. Bereits kurze Zeit nach dem Verlegen waren die Bodenbeläge stark verschmutzt und ließen sich nur noch mit großem Aufwand reinigen. Nach vier Jahren waren die Flächen derart von Grünbewuchs durchdrungen, dass selbst die wiederholten Reinigungsversuche mit einem Hochdruckreiniger erfolglos blieben. Die ersten Reinigungen mit einem Hochdruckwasserstrahl waren sehr effektvoll blieben aber auch nicht ohne Folgen. Der konzentrierte Wasserstrahl löst Partikel aus der Plattenoberfläche des weichen Natursteinbelags und raut diese weiter auf. In der Folge bilden sich die Grünbeläge immer schneller und sind zudem schwieriger zu entfernen. Von Algen und Grünbelag befallene Natursteinflächen machten den Belag jedoch nicht nur unansehnlich, sondern auch rutschig und glitschig. Dazu kamen bräunliche Verfärbungen vor der Gerbsäure aus Ästen, Laub und Rinde. Der Bauherr beauftragte schließlich einen Gutachter mit der Analyse des Schadens. Das Ergebnis war eindeutig: Dem Verarbeiter traf kein Verschulden, er hatte den Bauherrn seinerzeit nicht nur auf die möglichen Folgen einer fehlenden Imprägnierung aufmerksam gemacht, sondern sich dies auch schriftlich bestätigen lassen. „ Das empfehlen wir jedem Verarbeiter wenn ein Bauherr auf eine schützende Imprägnierung von Natursteinen in Außenanlagen verzichten möchte“, sagt Evangelos Iordanidis.

Auf Empfehlung des Gutachters wurde Finalit Deutschland zurate gezogen. Die Steinpflegeprofis sind auf die Reinigung und Pflege von Natursteinen spezialisierte und imprägnierten nach einer ausführlichen Schadensanalyse ausgewählte Musterflächen in unterschiedlichen Bereichen im Garten. Die nach Monaten immer noch einwandfreien Flächen überzeugten den Bauherrn, dass sich die Grünbeläge und Verschmutzungen mit dem richtigen Know-How und Profi-Reinigungsmitteln weitaus materialschonender und nachhaltiger als mit Hochdruckreinigern entfernen lassen.

Im ersten Arbeitsschritt wurde mit Finalit Nr. 10 Algen- und Moostiger vollflächig die vorhandenen Algen, Moos, Grünspan und Schimmelpilze von Belag entfernt. Der neutrale Reiniger eliminiert Bakterien und Sporen und verhindert so langfristig deren Wiederaufkeimen. Hartnäckige Verschmutzungen wurden mit Finalit Nr. 2 Radikalreiniger entfernt. Überall dort, wo die Gerbsäure aus Blättern, Beeren, Blüten,

Gras, und Laub den Belag verfärbt hatten, kam der Finalit Nr. 4 Gelbe Fleckenentferner zum Einsatz.

Starke Verschmutzungen wurden mit dem basischen Finalit Nr. 1 Intensiv Reiniger noch extra vorbehandelt. Nach der Reinigung und dem Abtrocknen des Belags wurden die Natursteinbeläge gegen zukünftige Umwelteinflüsse geschützt. Im ersten Arbeitsgang trugen die Steinpflege den basischen Finalit Nr. 21S Porenfüller auf Wasserbasis auf. Der antifungizide Basisschutz wird mit einem Schwamm aufgetragen und verhindert bei jährlicher Nachbehandlung zuverlässig das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit und damit die Ausbildung von Algen. Im nächsten Schritt wurde die Finalit Nr. 20 Heiß-Imprägnierung aufgetragen, sie bietet einen langfristigen, farblosen Schutz gegen Verfleckungen und Verschmutzungen, ist UV- und streusalzbeständig und dringt je nach Saugfähigkeit bis zu zwei Zentimeter tief in den Naturstein ein.

Bericht

Baustoff Partner Ausgabe 3/2015

Top-Thema: Außenanlagen

Autor: Sven Henry Wegerich, Köln

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Kaugummientfernung Betonstein

 

Probleme? – Lösungen!

Kaugummientfernung Betonstein Behandlung:

  1. Entfernung von Kaugummi: Finalit Nr. 7+ Radikal-Graffiti-Lackentferner, pur auf die zu behandelnde Fläche auftragen. Bis zu 60 Minuten einwirken lassen. Rückstände abreiben und mit Wasser gründlich abwaschen.
  2. Neutralisation: Gereinigte Flächen und Arbeitsgeräte mit Finalit Nr. 1 Intensiv-Reiniger, 1:20 mit Wasser verdünnt, behandeln, kurz einwirken lassen. Mit Wasser gründlich nachwaschen.
  3. Vorbehandlung vor der Imprägnierung: Finalit Nr. 21S Porenfüller, 1:2 mit Wasser verdünnt, auf den sauberen Untergrund auftragen. Überschuss sofort wegwischen. Trocknen lassen.
  4. Imprägnierung: Finalit Nr. 25 Premium-Schutz Imprägnierung auf den sauberen und trockenen Untergrund auftragen. Überschuss sofort wegwischen. Austrocknungszeit ca. 1 Stunde, Durchtrocknungszeit ca. 12 Stunden.

 

 

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Reinigung und Imprägnierung von Crema Levante

 

Probleme? – Lösungen!

Behandlung:

  1. Entfernung von Algen: Finalit Nr. 10 Algen- und Moostilger, 1:5 mit Wasser verdünnt, aufbringen. Einwirkzeit ca. 1 Stunde. Vorgang ggf. wiederholen. Mit Wasser nachwaschen.
  2. Neutralisation: Finalit Nr. 1 Intensiv-Reiniger, 1:20 mit Wasser verdünnt, auf die behandelten Flächen aufbringen, kurz einwirken lassen. Mit Wasser gründlich nachwaschen.
  3. Vorbehandlung vor der Imprägnierung: Finalit Nr. 21S Porenfüller, 1:2 mit Wasser verdünnt, auf den sauberen Untergrund auftragen. Überschuss sofort wegwischen. Trocknen lassen.
  4. Imprägnierung: Finalit Nr. 25 Premium-Schutz Imprägnierung auf den sauberen und trockenen Untergrund auftragen. Überschuss sofort wegwischen. Austrocknungszeit ca. 1 Stunde, Durchtrocknungszeit ca. 12 Stunden.

 

 

 

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